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Adventskonzert Serenade Frühlingskonzert |
Archiv 2011 | |||
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Vermutlich reicht die erste Gründung des Orchestervereins Burgdorf weit in die vornapoleonische Zeit zurück, denn Pfarrer Gruner und Lateinlehrer Seelmatter wirkten schon anfangs des 18. Jahrhunderts als musikalische Unterrichter in Burgdorf. Es war denn auch ihr ``Collegium musicum", das den Einbau der ersten Orgel in Burgdorfs Stadtkirche bewerkstelligte. Genaue Aufzeichnungen vom Collegium und dem nachfolgenden Orchesterverein sind beim Stadtbrand von 1865 zerstört worden. Erhalten blieben bis heute Protokolle sämtlicher Proben ab dem 1.November 1866. Der Orchesterverein verstand sich als eine Vereinigung von Musikfreundinnen und -freunden, die sich rege um die Förderung des allgemeinen Musiklebens in Burgdorf bemühte. Dazu gehörte in der Zeit vor der Musikkonserve ein Aufspielen zum Tanz nach dem Konzert. Die Anlässe waren sehr beliebt, so dass der Kassier in der Jahresrechnung jeweils einen stattlichen Gewinn ausweisen konnte. Da es vorübergehend an Spielern und Spielerinnen mangelte, existierte der Verein als Knabenorchester des Gymnasiums weiter. Später institutionalisierte sich daraus ein Ensemble von erwachsenen Freizeitmusikern. Das ist bis heute so geblieben. Seit 1990 steht der OV Burgdorf unter der Leitung des Dirigenten Bruno Stöckli aus Lenzburg. Ca 30 Aktivmitglieder üben einmal wöchentlich mittwochs für die drei Konzerte im Jahr. Zur Zeit könnten wir noch weitere Streicherinnen und Streicher aufnehmen. Kontaktadresse: Maja Wüthrich, Präsidentin 034/ 422'05'43 |
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Frühlingskonzert Serenade |
Adventskonzert, 27.11.11 | |||
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Anna Freivogel
wuchs in der Nähe von Basel auf.
Sie erwarb nach dem Maturitätsabschluss das Lehrdiplom für Blockflöte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Conrad Steinmann. Während dieses Studiums entdeckte sie die Liebe zum Gesang.
In einem Aufbaustudium an der Schola Cantorum bei René Jacobs galt ihr Hauptinteresse der frühbarocken und barocken Vokalmusik.
Sie erweiterte ihr Repertoire mit romantischer und zeitgenössischer Literatur bei Jeanne Roth am Konservatorium Neuchatel und schloss ihr Studium mit Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung ab.
Zahlreiche Meisterkurse und Weiterbildungen u.a. in Körperarbeit, TaKeTiNa, Schauspiel, musikalische Improvisation; Lied-, Oratorium- und Barockmusikprojekte bilden den Schwerpunkt ihrer Arbeit.
In der Duobesetzung "Tante Paula und Herr Schnyder" interpretiert sie Chanson- und Kabarettliteratur.
Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie Sologesang an der pädagogischen Hochschule in Bern.
Sie ist Stimmbildnerin beim Berner Münster Kinderchor und leitet die Singschule der Musikschule Burgdorf. |
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Giovanni Battista Sammartini |
Sinfonia G-Dur |
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| Franz Schubert |
5 Lieder für Sopran und Orchester
Gruppe aus dem Tartarus Suleikas erster Gesang Des Fischers Liebesglück Gretchen am Spinnrade Im Abendrot |
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| Joseph Haydn |
Sinfonie Nr.97 C-Dur |
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Adventskonzert Frühlingskonzert |
Serenade, 18. August 2011 | |||
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Duo rebus Christian Schütz, Saxophon Simon Petermann, Posaune Schöner könnte der Abend über der Burgdorfer Oberstadt nicht sein. Im Hintergrund erheben sich dunkle Tannen vor sattgrünen Matten, und am blauen Himmel zeichnen zarte Schleierwolken ihr Muster. In der Hofstatt geniesst ein grosses Publikum die traditionelle Serenade des Orchestervereins in lockerem Ambiente. Musikalische Bilder mit grosser Strahlkraft malt das Orchester mit vertrauten Melodien der amerikanischen Komponisten George Gershwin, Leonard Bernstein und Aaron Copland. Zu Beginn ertönen Melodien aus «An American in Paris». Es folgt, passend zur lauen Sommernacht, die «Rhapsody in Blue», anschliessend lässt «Hoe-Down from Rodeo» tief in die Prärie eintauchen. Auch die zwei Solisten Christian Schütz (Klarinette) und Simon Petermann (Posaune) tragen mit kräftigen Farbakzenten zum musikalischen Gemälde bei. Sie präsentieren die Uraufführung «Rebus». «Als Duo Rebus machen wir zeitgenössischen Free Jazz auf der Grundlage von Zwölftonmusik» erklärt Christian Schütz. Der gebürtige Burgdorfer und sein Studienkollege Simon Petermann haben die Jazzschule Luzern abgeschlossen und sich in Skandinavien weiter ausgebildet. Die Anfrage von Orchestervereinleiter Bruno Stöckli sei eine grossartige Gelegenheit, ihre Komposition mit grossem Orchester aufzuführen, betonen die Musiker. Zwei gemeinsame Proben mussten für den Auftritt reichen. Während eines sechsmonatigen Aufenthalts in Ägypten hat Schütz zudem ein Stück für Big Band komponiert, welches Ende März im Up Town Bern aufgeführt wurde. «Für mich ist grundsätzlich wichtig, dass Musik gefällt, sie muss nicht verstanden werden», betont der junge Mann. Das Publikum lauscht interessiert den unterschiedlichen Rhythmen und Tonfolgen. Mal heulen die Instrumente wie das Horn der Feuerwehr, mal ertönt weich und ziehend die abgeänderte Filmmusik von «Spiel mir das Lied vom Tod». Humorvolle Vielfalt mit satten musikalischen Farben im Jazzsound sind Merkmale der beiden jungen Komponisten. Mit einem süffigen Medley aus «West Side Story» verabschiedet der Orchesterverein das Publikum. Ursina Stoll-Flury |
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| George Gershwin |
An American In Paris |
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| Aaron Copland | 2 Stücke aus Rodeo Hoe Down Down The Country Lane |
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| Christian Schütz | (12+5)/10 |
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| Simon Petermann | rebus |
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| George Gershwin | Rhapsodie in Blue |
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| Leonard Bernstein | 7 Stücke aus West Side Story |
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Serenade |
Frühlingskonzert, 20. März 11 | |||
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Aglaia Graf wurde in Basel geboren. Nach langjährigem Unterricht bei der polnischen Pianistin Alicja Masan wurde sie 14-jährig
als Jungstudentin in der Konzertklasse von Adrian Oetiker an der „Musikhochschule der Stadt Basel“ aufgenommen,
wo sie 2007 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erhielt. Seither setzt sie ihr Studium in Wien an der „Universität für Musik und darstellende Kunst“
und in Paris fort. Bei Meisterkursen vertieft sie ihre musikalischen und pianistischen Kenntnisse.
Neben Solorezitals bestreitet Aglaia, als Solistin, regelmässig Konzerte mit Orchester. Sowohl in diesem Rahmen wie auch bei Solo Auftritten überrascht sie ihr Publikum mit eigenen Kompositionen. An Wettbewerben im In- und Ausland erspielte sich Aglaia erste Preise für Solospiel und Kammermusik und wurde ihr auch der “Europäische Kulturförderpreis“ verliehen. |
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Modest Mussorgsky |
Ouvertüre zur Oper Chowanschtschina Morgendämmerung über Moskau |
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| Antonin Dvorak |
Slavische Rhapsodie g-moll op. 45/2 |
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| Edvard Grieg |
Klavierkonzert a-moll op. 16 |
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